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Ein Aspekt des Lektorates ist das Korrekturlesen mit der Prüfung
der Rechtschreibung (Orthografie) und Interpunktion, da nur
ein fehlerfreier Text eine unmissverständliche Aussage transpor-
tieren kann.
Beim inhaltlichen Lektorat des Textes wird die logische Abfolge
der von Ihnen vorgegebenen Inhalte überprüft. Stimmen die
Argumentationsfolgen, Handlungsstränge und Themenbezüge?
Reißt gar der "rote Faden" bzw. bricht der Spannungsbogen? Er-
hält der Leser alle wichtigen Informationen zum Verstehen des
Textes? Erschließen sich die Bezüge aus dem Text, kann ich
durch Umstellen, Absetzen bzw. Zusammenführen von Inhalten
korrigierend einwirken. Fehlen Informationen gänzlich, weise ich
Sie mit Kommentaren darauf hin. Die inhaltliche Richtigkeit
(Zahlen, Daten, Fakten...) obliegt Ihnen als Urheber.
Während des stilistischen Lektorates achte ich auf den Lesefluss.
Ist der Text in Abhängigkeit zur Zielgruppe (z. B. kindgerecht,
populistisch, wissenschaftlich) verständlich verfasst? Stimmen
der Sprachstil und das Genre überein? Wo finden sich "Füllworte",
häufige Wiederholungen, zu lange und umständlich konstruierte
Sätze? Sind Vergleiche schlüssig verwendet oder ist ihre Gewich-
tung falsch? Ich schlage Ihnen direkt im Text Alternativen vor,
z. B. in Form von Synonymen.
Das grammatische Lektorat beinhaltet die Überprüfung der Satz-
bezüge, Zeit- und Verbformen.
Die Textkorrektur erfolgt nach den Empfehlungen des jeweils
aktuellen Duden der deutschen Rechtschreibung.
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Die im Spektrum aufgeführten Bereiche können von mir in unter-
schiedlichen Schwierigkeitsgraden bearbeitet werden, zuvor ist
jedoch eine persönliche Einschätzung des Textes durch eine
Leseprobe von mindestens 3-5 Seiten erforderlich.
Selbstverständlich kann die Bearbeitung Ihrer Texte direkt über
den E-Mail-Austausch erfolgen. Die Textdatei wird dazu als
Anhang verschickt. Mithilfe des Korrekturmodus einiger Textver-
arbeitungsprogramme können Änderungen direkt im Text
vorgenommen werden, die Sie nach der Bearbeitung leicht
nachvollziehen können. Bei kurzen Texten kann es sinnvoll sein,
ohne Korrekturmodus zu arbeiten. Ihr Originaltext bleibt erhalten,
der geänderte Text folgt im Anschluss.
Erfolgt die Bearbeitung des Textes auf dem Papier, sollte der zu
lektorierende Text in mindestens der Schriftgröße 12 Pkt., mit
einem Zeilenabstand von 1,5 cm und einem ausreichend großen
Rand zum Korrigieren gesetzt sein. Um auch überflüssige
Leerzeichen korrigieren zu können, bietet es sich an, den Text
linksbündig zu setzen.
Die automatische Silbentrennung eines verwendeten Text-
verarbeitungsprogramms sollte generell ausgeschaltet sein.
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Falls erforderlich kann eine Formatierung Ihrer Texte bis zum
endgültigen Drucklayout vereinbart werden. Neben dem Seiten-
und Schriftlayout ist darunter auch das Definieren von Über-
schriften, das Erstellen von Verzeichnissen, Fuß- bzw. Endnoten
und Tabellen sowie das Einbinden von Grafiken, Formeln und
Abbildungen zu verstehen.
Nachdem Sie alle Korrekturen überarbeitet haben, wird die
Endformatierung Ihres Textes vorgenommen und nachfolgend
eine PDF-Datei generiert, die auf ihrem Drucker, im Copyshop
oder bei einer Druckerei ohne Probleme und mit hoher Qualität
ausgedruckt werden kann. Voraussetzung hierfür sind genaue
Formatvorgaben beispielsweise Ihres Fachbereiches oder
Verlages.
Anmerkung: Professionelle, von Verlagen und Druckereien
eingesetzte Software steht nicht zur Verfügung.